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4 – Fakten, Daten, Wissenschaft vor Meinungen

Was sind die Fakten? Welche Daten bilden die Grundlage? Wie wurden Daten und Fakten ermittelt? Was ist die Wissenschaft hinter den Daten und Fakten?

In der digitalen Ära zählen belastbare Werte, also valide Zahlen. Meinungen können mehrheitsfähig sein, sind damit aber noch nicht belastbar. Meinungen als Grundlage für Governance führen im Zeitalter wachsender Komplexität immer schneller in Sackgassen. Nur Fakten, Daten, Wissenschaft führen aus Sackgassen heraus. Daher: Fakten, Daten, Wissenschaft vor Meinungen. Und auch Interessen.

Menschen haben Meinungen und verfolgen Interessen. Vor gewissen Meinungen und Interessen flüchtet die Wissenschaft und nimmt Fakten und Daten mit. Zurück bleibt eine Wüste aus Unwissen. Ist das ein Problem? Ja, auf sämtlichen Ebenen sozialer, politischer und wirtschaftlicher Interaktion. Kann man dieses Problem lösen? Klar. Indem Fakten, Daten, Wissenschaft höher als Meinungen und Interessen priorisiert werden. Je mehr Menschen sich darauf einigen, umso kraftvoller und nachhaltiger der Wandel.

Auf einer Skala von 0 bis 100 Prozent:

Wie zufrieden sind die Kunden mit dem Produkt?

Wie zufrieden sind die Mitarbeiter, die das Produkt für den Kunden entwickeln und herstellen?

Wie innovativ ist das Unternehmen, dass das Produkt herstellt?

Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das Produkt von dem Produkt eines Konkurrenten vom Markt verdrängt wird?

Vier Fragen, die sich mit Fakten, Daten und Wissenschaft beantworten lassen. Fakten und Daten, die in einer Fakten- und Daten-Historie bewahrt werden, um für einen Abgleich in der Zukunft zur Verfügung zu stehen. Metrik-basierte Governance.

Die Skala von 0 bis 100 % ist plausibel und gleichzeitig willkürlich. Auf die Größe der Skala kommt es nicht an. Wichtig ist, dass eine Skala gewählt und konsistent genutzt wird.

Ist Metrik-basierte Governance die Realität?
Ja und nein. Häufig nimmt die Geschäftsführung Fakten und Daten zur Kenntnis und entscheidet dann aus dem Bauch heraus. Dies ist Meinungs-basierte Entscheidungsfindung. Sie funktionierte im Zeitalter der Industrie. In der digitalen Ära übersteigt die damit verbundene Komplexität eine Verarbeitung nach Bauchgefühl und Meinung. Heute zählen Fakten, Daten, Wissenschaft. Meinungen können unterhaltsam sein, sind aber nicht länger zielführend.