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Warum digitale Transformation?

Weil der Wechsel von einer manuell dominierten Welt in eine digital dominierte unvermeidbar ist. Weil sich dieser Notwendigkeit niemand entziehen kann und weil sie nicht trivial ist – sondern wahrscheinlich die größte strukturelle Herausforderung der letzten 300 Jahre.

Industrie bedeutete Skalierung des Handwerks, z.B. über Fließbänder, Fertigungsstraßen, Just-in-Time-Produktion. Digitalisierung erfordert die Skalierung von Software-Development. Doch Letzteres ist mit der Methodik des Ersteren nicht zu machen. Das Ergebnis heißt Disruption: Krasser Wandel.

Die Disruption ist für Unternehmen der alten Industrien besonders groß.

Autohersteller, Stahlkocher, Petrochemie, Pharmakonzerne – sie kommen aus der Welt der mechanischen Verarbeitung und Fertigung. Sie suchen den digitalen Anschluss. Sie wissen, sie dürfen ihn nicht verpassen, weil das ihre Existenz gefährden könnte. Und sie haben genau damit ein Riesenproblem.

Unternehmen können ihre Digitalisierung nicht länger aufschieben. Transformation ist das Gebot der Zeit. Wer das nicht versteht, fällt aus der Zeit.

Doch das Verständnis der Dringlichkeit einer digitalen Transformation und deren erfolgreiche Umsetzung sind zwei sehr unterschiedliche Stiefel.
Mit dem einen Stiefel kann ein sehr guter erster Schritt gemacht werden. Mit dem anderen will die eigentliche Strecke gelaufen werden. Das sieht nicht selten sehr lustig aus. Manager hüpfen wie wild und voller Aktionismus in der Gegend herum und wundern sich, wenn sie dabei auf die Nase fallen.

Wir setzen digitale Transformation Schritt für Schritt um. Für Unternehmen und kommerzielle Unternehmungen nutzen wir das Framework SAFe®. Für NGOs und weitere nicht-kommerzielle Vorhaben greifen wir auf das hauseigene G.O.O.D. Framework© zurück. Bei Bedarf treiben wir die digitale Transformation im Stealth-Modus voran. Weil der Wandel „unter dem Radar“ eine Implementierung Bottom Up fördert und Komplexität mindert.

Denn: Top Down funktioniert in Europa nicht. Digitale Transformationen scheitern, wenn sie nicht Bottom Up implementiert werden.

Wie wichtig der Stealth-Modus für das Gelingen einer digitalen Transformation wahrscheinlich ist, kann an dieser Stelle nicht explizit genug betont werden.

Denn wie der Methodenkatalog zur Transformation heißt, wie die entsprechenden Graphiken dazu aussehen, ob diese Darstellungen womöglich verwirrend oder einschüchternd wirken, ist prinzipiell nebensächlich. Wichtig ist, dass eine digitale Transformation gelingt und auch nachhaltig funktioniert. Welches Label man zuvor darauf klebt, ist grundsätzlich nachrangig.

Dies soll nicht die Leistung der SAFe-Schöpfer und SAFe-Optimierer schmälern. Die Arbeit von Rosho.World beruht darauf. Umso deutlicher äußern wir unsere Wertschätzung für das SAFe® Framework. Jedoch kann es für die Einführung von SAFe® sehr hilfreich sein, sich die Benennung als solche für einen Zeitpunkt aufzusparen, wo die digitale Transformation nach und mit SAFe® bereits gelungen ist.

Digitale Transformation Schritt für Schritt und wahrscheinlich im Stealth Modus – dieses feine Vorgehen ist gerade bei den alten Industrien besonders wichtig. Mittleres Management und Mitarbeiter wollen abgeholt und für den Wandel gewonnen werden. Wer dies missachtet wird keinen Erfolg haben. Wer etwa versucht, SAFe® in vollem Umfang und mit allen Features auf einmal Top Down einzuführen und umzusetzen, wird ziemlich wahrscheinlich scheitern. Dies wissen wir aus Berichten über fehlgeschlagene Transformationen.

Dies gilt auch für unser hauseigenes G.O.O.D Framework©.

G.O.O.D steht als Akronym für „Governance Optimization and Organizational Development“ und ist auf maximale Skalierbarkeit und breitest möglichen Einsatz ausgelegt. G.O.O.D ist prinzipiell zur Governance von familiären Strukturen genau so geeignet wie für die Transformation einer toxisch machtbasiert geführten Regierung zu einer kompetenzbasierten – trotzdem sollte es Schritt für Schritt und im Stealth Modus implementiert werden.

Wir führen skalierte Iterationen ein, sorgen für ein umfassendes Kompetenz-Mapping, organisieren die Zuordnung der verfügbaren Kompetenzen in Kompetenzkreisen und die Identifikation von Kompetenz-Leader:innen.

Wir bleiben bis die Arbeit gemacht ist. Wir gehen, wenn die digitale Transformation geglückt ist.