Governance mit Tebiki

Das Steuerungstool für nachhaltige Navigation

Governance mit Tebiki

Was? Warum? Wie? Mit welchen Mitteln? Aufgrund welcher Werte? Wieviel Energie wird gebraucht werden? Mit welchen Hindernissen wird zu rechnen sein? Tebiki© liefert die Antwort

Tebiki – japanisch für Steuerung, Führung – ist unser zentrales Tool für nachhaltige Governance. Tebiki© ist von dem japanischen Prinzip „Wofür es sich zu leben lohnt – Ikigai“ abgeleitet und unsere Weiterentwicklung.

Mit Ikigai bekommt ein Unternehmen, eine Unternehmung ein Fundament. Daran anknüpfend braucht es ein Verfahren für den Aufbruch, die Navigation nämlich zur nächsten, möglichst optimalen Entscheidung. Dieses Verfahren liefert Tebiki.

Tebiki© Making Decisions ist ein zentraler Bestandteil des G.O.O.D Leadership Frameworks.

Bildlich gesprochen ist Tebiki ein Fahrzeug mit einem Navigationssystem, dass aus der geschützten Parkposition namens Ikigai zu Unternehmungen aufbricht.

Die Tebiki-Matrix ähnelt der von Ikigai. Eine Darstellung wie ein Kompass mit vier Himmelsrichtungen. Auch hier bedeutet die zentrale Position Balance. Als Tool zur Standortbestimmung kann Ikigai zwar Bewegung initiieren, ist aber prinzipiell statisch. Tebiki dagegen ist das Tool für eine Initiative und damit mobilisierend. Mit Tebiki wird die geschützte Parkposition des Ikigai für eine oder mehrere Unternehmungen verlassen.

Aufbrüche und Umbrüche stellen als Positionswechsel immer ein Risiko dar. Um Risiken bei Vorhaben und bei Entscheidungen für Vorhaben besser einzuschätzen und Optimierungen zur Minimierung von Risiken besser erkennbar werden zu lassen, dient die Tebiki-Matrix.

Das Resultat des Ikigai wird dabei zum Ausgangspunkt in Tebiki, nämlich dem Purpose innerhalb der Matrix von Tebiki. Damit ist das Purpose-Feld im Norden der Matrix befüllt.

Dann im Osten: Values – Qualitäten, die einer Unternehmung oder mehreren zusammenhängenden Vorhaben eine spezielle Wertigkeit verleihen.

Nun im Süden: Energy – was mobilisiert und aufgebracht werden, um eine Unternehmung oder mehrere zusammengehörige Vorhaben in Gang zu setzen, auszuführen und erfolgreich abzuschließen – und das auch nachhaltig, also dauerhaft mit einer bleibenden positiven Aufwands-Bilanz.

Schließlich Westen: Reality – das, was ist und daher nicht verändert werden kann und somit als spezifische Gegebenheit, Abhängigkeit, Hindernis oder Risiko hinsichtlich einer Unternehmung oder mehrere Vorhaben strategisch einbezogen und einkalkuliert werden muss.

Als Tool für Entscheidungsfindung funktioniert Tebiki am besten, wenn der Input für die vier Felder (ähnlich wie bei Ikigai) mit Schätzwerten versehen wird.

Durch Schätzwerte wird das Verfahren dann mathematisch. Frühere Ergebnisse können mit gegenwärtigen abgeglichen also evaluiert werden, womit Tebiki zum selbstlernenden Governance-Tool wird.

Wenn das Fahrzeug Tebiki an den Start gebracht worden ist und fährt, dann schwindet mit jeder Meile, die Wahrscheinlichkeit, dass die betreffende Unternehmung an die Wand gefahren wird – wiederum bildlich gesprochen.

Warum dies extrem wichtig ist?

Lediglich 39% aller Projekte werden erfolgreich, also termingerecht, budgetgerecht und mit den erforderlichen Merkmalen und Funktionen, beendet.

Bei 74% aller gescheiterten Projekten war der Grund für das Scheitern eine Zeitüberschreitung. Bei 69% konnten nicht alle geplanten Eigenschaften umgesetzt werden. Bei 59 % wurden die Kosten überschritten.

Kleinere Projekte (Budget unter 1 Mio. US Dollar, Erfolgsquote: 76%) scheitern seltener als große (Budget über 10 Mio. US Dollar, Erfolgsquote: 10%.

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